Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege entwickelte 2013 die Bayerische Demenzstrategie mit dem Ziel, die Lebensbedingungen von Menschen mit Demenz und der sie häuslich Pflegenden konsequent zu verbessern. 

Menschen mit Demenz sollen bis zuletzt möglichst eigenständig und selbstbestimmt in der Mitte der Gesellschaft leben können. Dazu gehört es, bedarfsgerechte Betreuungs- und Entlastungsangebote zu fördern. Angehörige und andere nahestehende Personen, die Menschen mit Demenz betreuen und pflegen sollen bestmöglich unterstützt werden. Die Gesellschaft soll rund um das Thema Demenz sensibilisiert werden, denn eine informierte Gesellschaft kann im Jetzt sensibel mit Menschen mit Demenz umgehen, sich beteiligen und die Zukunft gemeinsam gut gestalten. 

Zum 01.12.2020 hat die Fachstelle für Demenz und Pflege Oberbayern ihre Arbeit begonnen. 

Träger der Fachstelle für Demenz und Pflege Oberbayern ist der Caritasverband München und Freising e.V. Die Fachstelle hat ihr Büro in München. 

Die Fachstelle für Demenz und Pflege Oberbayern ist zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um das Thema „Demenz“ im Regierungsbezirk. Sie unterstützt den Wissenstransfer sowie den weiteren Auf- und Ausbau von Versorgungsstrukturen und Hilfsangeboten für Menschen mit Demenz und deren Angehörige. Darüber hinaus ist sie Anlaufstelle für unterschiedliche Beratungs- und Unterstützungsdienste und -angebote, zum Beispiel für die Fachstellen für pflegende Angehörige und die Pflegestützpunkte und die Angebote zur Unterstützung im Alltag (AUA). 

Zudem hat die Fachstelle für Demenz und Pflege Oberbayern auch Aufgaben der ehemaligen Agentur zum Auf- und Ausbau von Angeboten zur Unterstützung im Alltag übernommen.

Die sieben regionalen Fachstellen für Demenz und Pflege Bayerns werden aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, durch die Arbeitsgemeinschaft der Pflegekassenverbände in Bayern und durch die Private Pflegepflichtversicherung gefördert. 

 

Viele Träger von Angeboten zur Unterstützung im Alltag und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachstellen für pflegende Angehörige sowie der Pflegstützpunkte sind verunsichert, wie sie sich in Zeiten der Corona-Pandemie verhalten sollen.

Deshalb möchten wir Ihnen gerne einige Informationen zu Verfügung stellen. Diese haben wir hier für Sie gesammelt.

 

 

Einzelpersonen nach § 82 Abs. 4 AVSG stellen ein neues Format der Angebote zur Unterstützung im Alltag dar. Hierdurch können Menschen mit Pflegegrad unter bestimmten Voraussetzungen Angebote zur Entlastung und Unterstützung, die von vertrauten Personen geleistet werden, über den Entlastungsbetrag abrechnen.

Weitere Informationen zu den Einzelpersonen nach § 82 Abs. 4 AVSG finden Sie hier.